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Samstag, 22. Dezember 2012

"Was ist dein verficktes, kleines Problem ?", höre ich sie schreien. "Klein ? Ist das dein Ernst ?", frage ich in meiner kleinen piepsigen Stimme, die ich bekomme, wenn ich versuche mich zu streiten. "Was ist denn dein Problem, sag es mir doch einfach, okeii ?" "Nicht ist okeiii, okeii ?", ich schaue zu Boden, halte diesen verdammten Blickkontakt nicht länger aus. "Du bist so scheiße, so verdammt scheiße!", schreit sie noch lauter, wenn das überhaupt möglich ist. "Ich weiß, ich weiß doch.", sage ich so leise, dass ich es selbst kaum höre. "Sag es doch einfach ! Was. Ist. Dein. Problem.?" "DU... !", schießt es aus mir raus. Ich wollte es nicht sagen, wollte irgendwas vorlügen, doch es kam einfach aus mir raus. "Warum ist die Welt nicht untergegangen ? Dann müsste ich dich jetzt nicht ertragen!", sagt sie nach einer kurzen Pause. "Dann müsste ich uns beide nicht ertragen.", flüster ich. "Es tut m..mir leid", stottert sie. "Nichts tut dir leid, bitte geh jetzt." "Aber..". "Geh verdammt nochmal!", schreie ich sie endlich an. Meine Stimme normalisiert sich wieder. Der verdammte Druck in meinem Kopf lässt nach. Meine Hände hören auf zu zittern. "Bitte geh einfach". Sie schaut mich an, wollte zum reden ansetzten, aber mein Blick hält sie davon ab. Sie dreht sich um und geht.

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