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Mittwoch, 16. Januar 2013

Das knirschen unter mir verschluckt mich. Ich hasse Schnee. Nach jedem Schritt würde ich gerne eine Pause machen, einfach stehen bleiben und durchatmen. Die Leute würden denken ich wäre behindert, irre, zurückgeblieben, und das wäre nicht mal falsch. Das ist das schlimmste daran. Es stimmt was sie denken. Ich laufe also weiter, und das schwarze in mir, verschluckt mich.  Helft mir, bitte. Ein Junge überholt mich und ich schaue zu ihm hoch. Ich kenne ihn nicht, und das ist gut so. Die Wolken, die aus meinem Mund kommen, werden dunkler und ich weiß nicht mal, wieso. Es muss mindestens minus 1° sein um es so schneien zu lassen, aber ich spüre nichts. Ich bin doch früher immer so kälte empfindlich gewesen, ich habe mir immer die roten Hände vor Schmerzen gerieben, jetzt nicht mehr. Als ich nach 10min. endlich zu hause ankomme, bin ich total aus der Puste. Fettes Ding. Ich komme also rein, und der AB leuchtet wieder. Ich drücke auf den Knopf und halte die Luft an. Dann, mein vertrautes Stück, dass ich seit 3 Tage täglich auf dem AB vorgespielt bekomme. Immer wieder die gleichen Töne hört man auf dem Klavier, dann verstummt es. Fertig.
Die Nummer aus Hannover, nicht im Telefonbuch.

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