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Freitag, 5. Oktober 2012

Ich laufe die Straße entlang. Ich höre wie meine Schuhe über den Boden reiben, immer schneller.Ich höre wie Leute mit dem Fahrrad an mir vorbei fahren, Kinder die lachen, Mädchen die wahrscheinlich über mich lästern. Der Boden ändert von Stein zu Erde. Ich schleiche weiter, bis ich angekommen bin. Ich schaue an dem gigantischen Baum hoch vordem ich stehe. Ich dreh mich mehrmals ängstlich um, als würde ich etwas verbotenes tun wollen. Ich ergreife den ersten Ast und drücke mich hoch, dann den zweiten, den dritten... Als ich endlich saß waren meine Hände rau und trocken. Ich schaute noch unten. Das waren mindestens 12 meter. Der Wind strich mir durch die Haare. Ich hörte keinen Lärm mehr, nur die Vögel. "Ich liebe diesen Platz", flüsterte ich. Dann ließ ich den Ast über mir los, an dem ich mich fest klammerte, um zu verhindern das ich runter fiel. Aber nun. Nun wollte ich fallen, und das tat ich auch. Ich hing Kopfüber an dem Ast. Alles drehte sich und so gefiel mir das Leben. Ich lächelte.
Dann schwang ich mich wieder hoch und alles, was ich für den kurzen Moment vergessen hatte, schoss mir in den Kopf. "Wo ist denn dein Traumpinz, mit dem du hier sein willst? Ach, hätte ich fast vergessen. Du hast ja keinen." ! "Doch bald, bestimmt.! Ganz sicher "!! "Haha, das ich nicht lache. Schau dich doch an. Wer will dich schon "? "Aber C. hat mir doch von diesem Jungen erzählt, der mich liebt ! Sie sagte, er nennt mich Engel "! "Das erzählt sie dir doch nur, weil sie immer alle Jungs kriegt und du .. niemanden "! Ich halte mir den Kopf ! "Hör auf zu denken!! Hör einfach auf zu denken!! Sei LEISE !!!!

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