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Dienstag, 2. Oktober 2012

Mein Kopf dröhnte & ich wachte auf. Ich wollte mich umdrehen & einfach weiter schlafen, doch als ich das machte spürte ich harten, spitzten, kalten Kieselboden unter mir. Verwirrt stützte ich mich mit einer Hand in den Boden um aufzustehen. Die Kiesel bohrten sich in meine Hand, aber das störte mich nicht weiter.
"WILLKOMMEN". Wer hat das gesagt ? Die Stimme kommt mir so bekannt vor. Ich drehe mich um & ein Junge mit dunkel braunen Haaren, Sommersprossen & wunderschönen grünen Augen steht vor mir. "Wo bin ich"?, schreie ich & ich höre wie meine Stimme einen Ton höher war als sonst. "Du bist jetzt bei mir", er legte seinen Arm um mich, "Du brauchst keine Angst zu habe, Rose"! Ich will ihn weg stoßen, aber irgendwas hält mich davon ab. Sein Arm fühlt sich so warm an, so sicher. "Wie... heißt du"?, stotterte ich. "Hmm.. nenn mich einfach Thorne", flüsterte er mir ins Ohr. Es kitzelte & es machte mir nicht mal etwas aus das er sich "Dorne" nannte & das perfekt zu meinem Namen passte.
Wir liefen durch einen Wald & er erzählte mir wo wir waren, aber ich hörte nur halb mit zu, denn in dem Moment merkte ich, dass die Stimme schon seit geraumer Zeit verschwunden war. "Warum ist sie weg"? Ich unterbrach ihn mitten im Satz, aber das schien ihn nicht zu stören. "Wer"? Er sah mich fragend an. Als ich antworten wollte, legte er mir seine andere Hand um den Hals & zog mich an ihn. "Du kannst mir alles erzählen"! Ich sah ihn an. Seine Augen funkelten & ich spürte seinen Atem in meinem Gesicht. Ich hatte plötzlich das Verlange ihn zu küssen. Ich legte meine Hand um seine Hüfte. Er sah mich immer noch an. Er hatte nicht nach unten geguckt, zu meiner Hand & mich gefragt was ich da tue. Er sah mich einfach nur an. Ich wollte ihn nur noch küssen, aber das konnte ich ja wohl nicht machen. Ich kannte ihn nicht. Er ist ein völlig Fremder, den ich schon seit Jahren zu kennen schien. Er kam mir so bekannt vor. Während ich noch grübelte, ob ich ihn küssen söllte, nahm er mir die Entscheidung ab. Er schlung die Hand, die die ganze Zeit auf meiner Schulter lag, um meine Hüften & zog mich noch näher an sich ran. Dann küsste er mich am Hals... höher & höher, bis er an meinem Mund angekommen war. Bevor er mich da küsste, biss er sich auf die Lippen. Dann küsste er mich. Schlagartig wurde mir klar wer mich da küsste, die Stimme.!! Ich stieß ihn von mir weg & plötzlich zerfiel er in tausend Rasierklingen. Die ganze Umgebung wurde schwarz, wie ein tiefes Loch. Ich begann zu schreien. Dann wachte ich auf. Ich schwitzte & heulte. Ich kauerte mich in eine Ecke meines Bettes zusammen. Die Uhr zeigte 02.37 an. "Naa. Wie hat dir dein Traum gefallen Rose"?

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